Bürger zeigen Verantwortung für die Stadt Neckargemünd
Spontane Idee sprach Mitstreiter auf dem Weg zu einer Stiftung an
Einen Tag vor Weihnachten 2010 weckte Winfried Schimpf mit einem Bericht in der Rhein-Neckar-Zeitung das Interesse seiner Mitbürger. Seine Frau Christiane und er kündigten an, einen Beitrag von je 800 Euro zu leisten, um damit sinnvolle Projekte zu fördern, die die Stadt Neckargemünd lebenswert machen und suchten dafür Mitstreiter.
Der genannte Betrag entspricht in etwa der durchschnittlichen Pro-Kopf-Verschuldung im Haushalt der Stadt Neckargemünd. Damit sollten jedoch nicht städtische Schulden getilgt werden, wie es bereits in anderen Kommunen angeregt wurde. Angedacht ist – gerade in Zeiten leerer öffentlicher Kassen – ein bürgerschaftliches Engagement nachhaltig zu fördern. Inzwischen hat sich ein kleiner, stetig wachsender, Initiativkreis gebildet.
Renate Uffelmann, Logopädin
Ursula Sendelbach, Finanzbeamtin i.R.
Jürgen Molter, Geschäftsführer