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Bürgerstiftung Neckargemünd

Bürger zeigen Verantwortung für die Stadt Neckargemünd

Aug 1, 2011

Bürger zeigen Verantwortung für die Stadt Neckargemünd

Spontane Idee sprach Mitstreiter auf dem Weg zu einer Stiftung an

Einen Tag vor Weihnachten 2010 weckte Winfried Schimpf mit einem Bericht in der Rhein-Neckar-Zeitung das Interesse seiner Mitbürger. Seine Frau Christiane und er kündigten an, einen Beitrag von je 800 Euro zu leisten, um damit sinnvolle Projekte zu fördern, die die Stadt Neckargemünd lebenswert machen und suchten dafür Mitstreiter.

Der genannte Betrag entspricht in etwa der durchschnittlichen Pro-Kopf-Verschuldung im Haushalt der Stadt Neckargemünd. Damit sollten jedoch nicht städtische Schulden getilgt werden, wie es bereits in anderen Kommunen angeregt wurde. Angedacht ist – gerade in Zeiten leerer öffentlicher Kassen – ein bürgerschaftliches Engagement nachhaltig zu fördern. Inzwischen hat sich ein kleiner, stetig wachsender, Initiativkreis gebildet.

 

“Ich bin dabei, weil ich das Engagement meines inzwischen verstorbenen Mannes – Historiker und Autor von Veröffentlichungen über Neckargemünd und Dilsberg – weiterführen möchte.”

Renate Uffelmann, Logopädin

 

“Ich mache mit, weil ich nicht nur Bürgerin von Neckargemünd sein will, sondern die Gemeinschaft im Rahmen der Bürgerstiftung mitgestalten möchte.”

Ursula Sendelbach, Finanzbeamtin i.R.

 

“Ich mache mit, weil wir – frei nach J.F. Kennedy – uns abgewöhnen sollten zu fragen, was die Stadt für uns machen kann, sondern was wir für die Stadt tun können. Auch möchte ich die Vorgänge in der Stadt kritisch und konstruktiv begleiten.”

Jürgen Molter, Geschäftsführer